Der digitale Zwilling


Realtime-Visualisierung für interaktive Anwendungen im Maschinenbau

Kunden große, komplexe High-Tech Fräsmaschinen zu präsentieren, ist eine Herausforderung. Für die Präsentation auf Messen muss eine Maschine produziert, aufgebaut, getestet, abgebaut, eingepackt, verfrachtet und auf der Messe installiert werden, was eine enorme logistische Leistung darstellt. Zwar steht vor Ort dann eine beeindruckende Maschine, allerdings in ausschließlich einer Konfiguration.

Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH steht regelmäßig vor dieser Herausforderung.
Gemeinsam mit der echolot GROUP nahmen wir diese Herausforderung im Rahmen der Digitalisierung und neuer Möglichkeiten an und meisterten sie. echolot ist eine Agentur, die auf ganzheitliche Markenpositionierung und -führung spezialisiert ist.

Die geniale Idee von echolot: Anstelle der realen Maschine wird ein digitaler Zwilling auf einem gigantischen Cube aus Bildschirmen präsentiert.
Damit kann der Vertrieb optimal und individuell auf die Wünsche und Fragen der Kunden eingehen. Um diese Idee zu realisieren, zeigen wir auf dem Cube eine interaktive Anwendung.
Die Anwendung deckt eine große Bandbreite der realen Features ab und stellt eine virtuelle 1:1 Abbildung dar. Diese virtuellen Modelle sind der „digitale Zwilling“. Im Gespräch mit Kunden steuern die Vertriebsmitarbeiter einzelne Informationspunkte an, nehmen die virtuelle Maschinenverkleidung ab und starten Animationen. Dadurch sind schwer erklärbare Funktionen spielerisch vermittelbar.

Innovative Projektpartner


Features der Echtzeit-Anwendung für Messen


Der Cube

echolot baute einen 4x4x3m großen Würfel aus Bildschirmelementen. Dieser Würfel ist das Präsentationsmedium für die Anwendung. So kann Heller seine Maschinen eindrucksvoll auf Messen darstellen, ohne, dass diese real auf dem Gelände sind.

Die Bilder werden, im Gegensatz zu klassischen CGI-Produktionen im Voraus, in Echtzeit von einem Gaming-PC erzeugt. Dieser Gaming-PC hat genügend Rechenpower für eine hochperformante Darstellung der Anwendung.

Virtuelle Maschine

Nach Start der Anwendung wird die Maschine in einem virtuellen Rundflug gezeigt, dadurch bekommt der Kunde einen besseren Überblick über die Dimensionen und die realen Maße.

Die Visualisierung durch den Gaming-PC ist außerdem skalierbar. Die Anwendung ist auf leistungsstarken Laptops ebenso lauffähig und zusätzlich mobil einsetzbar.

Komplexe Prozesse darstellen

Um die komplexen Prozesse in der Maschine zu zeigen, sind diese komplett animiert. Beispielsweise inszenieren wir den Wechsel von Werkzeugen oder Einblicke in die virtuelle Maschine, was am realen Modell nicht funktionieren würde.

Der Kundenbetreuer steuert und präsentiert die Bewegung der Kamera oder des Werkstücks per Controller. Es ist möglich, jedem einzelnen Kunden das zu zeigen, was für ihn relevant ist. Diese Funktion ist ideal, um verborgene, Details und Features im Kundengespräch zu visualisieren.

Verborgene Features präsentieren

Durch die virtuelle Maschine sind Features praktisch und einfach erklärbar. Beispielsweise kann eine Einsicht in das umfassende Werkzeugmagazin gezeigt werden. Durch den digitalen Zwilling wird es dem Kunden ermöglicht die Werkzeuge, die durch die Maschine laufen, zu begleiten. Das wäre am realen Objekt natürlich nicht möglich 😉

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